Machmoud hatte im ersten Halbjahr, auf der Oberschule in der 7. Klasse, Probleme in Mathe. Die neue Schule, fordernder Unterrichtsstoff, besonders das schnelle Tempo in Mathematik, machten ihm Angst und er entschied sich für zweimal die Woche Mathe bei uns. Sein Lernbegleiter hat ihn ernst genommen und ihm nicht das Gefühl gegeben, dumm zu sein, weil er die Aufgaben nicht sofort verstand. Die Geduld der Lehrkraft, der sich ganz auf sein Tempo einstellte, gezielte Übungen, verbunden mit immer mal wieder Bewegung, Kopfrechnen, draußen beim Basketball, waren eine ganz neue Art mit Schulthemen umzugehen und stellten sich als genau richtig für ihn heraus. Machmoud war begeistert, dass Bewegung beim Lernen hilft und Mathe für ihn einfacher wurde, wenn es thematisch mit Sport verbunden war. Disziplin und Erfolg kannte er vom Fußball, und lernte bei uns, wie Sport auch bei Mathe helfen kann. Der Lernerfolg stellte sich fast automatisch ein, als Mathe begann Sinn zu haben, z. B. beim Spielzüge analysieren, Tore schießen.
Heute ist Machmoud super stolz auf seine Mathenote, die sich erheblich verbessert hat.